Matthias (33): vom Studienabbrecher zum Fachinformatiker für Systemintegration

Erfolgsgeschichten

Matthias bricht nach einigen Semestern Wirtschaftsinformatik sein Studium ab, doch ohne Abschluss erhält er in der IT-Branche nicht die Stellen, die er gerne hätte. Nach mehreren kurzfristigen Anstellungen wendet er sich an die Beratung zu Bildung und Beruf. Über den Weg der Nachqualifizierung zum Fachinformatiker für Systemintegration bekommt Matthias eine langfristige berufliche Perspektive.

Informatiker bei der Arbeit. (Bild zur Veranschaulichung, Foto: AnnaStills via iStock)

Studium zu praxisfern

Matthias begann nach dem Abitur ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Im Nebenjob war er als Netzwerkadministrator tätig, doch die Tätigkeit nahm viel Zeit und Energie in Anspruch. Zudem fühlte sich Matthias im Studium nicht wohl, weil ihm die Inhalte zu praxisfern erschienen und er immer mehr Schwierigkeiten hatte, konzentriert zu lernen.

Als sein Arbeitgeber ihm eine Vollzeitstelle anbot, entschied er sich dazu, das Studium abzubrechen. Wenig später wurde Matthias allerdings arbeitslos. Er nutzte diese Phase für Weiterbildungen in Web- und Datenbankprogrammierung und arbeitete in der Folge bei mehreren Start-Ups.

Viele Jobwechsel, viele offene Fragen

Als Matthias erneut arbeitslos geworden war, wendete er sich an unsere Beratungsstelle. Er wollte sich informieren, wie er den Berufsabschluss als Fachinformatiker erwerben könne, ohne die gesamte Ausbildungszeit zu durchlaufen. Im Internet hatte er dazu bereits selbst recherchiert, die teils widersprüchlichen Informationen waren dabei jedoch nicht sehr hilfreich für ihn.

Auch zur Beurteilung des Berufsabschlusses und der beruflichen Perspektiven hörte er in Internetforen und in seinem Umfeld unterschiedliche Meinungen. Matthias interessierte daher unsere Erfahrung und Einschätzung zum Wert des Berufsabschlusses allgemein und speziell in den Fachrichtungen Fachinformatiker für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung.

Darüber hinaus war es ihm wichtig, sich über seine aktuelle Situation als Bewerber und seine beruflichen Pläne auszutauschen. Er erhielt regelmäßig Einladungen zu Vorstellungsgesprächen für Stellen, die ihn nicht interessierten und in denen er keine Perspektive sah. Seine Sorge bestand darin, erneut in einem kurzfristigen Job ‚verheizt‘ zu werden.

Suche nach einer realistischen Perspektive

Diese Anliegen wurden in einem telefonischen Erstgespräch geklärt. In dem folgenden Beratungsgespräch vor Ort sprach Matthias mit der Beraterin über seine beruflichen Erfahrungen, unterschiedliche Qualifizierungswege und ihre Voraussetzungen. Neben allgemeinen Faktoren, die für einen Berufsabschluss sprachen, wurde auch der persönliche Stellenwert einer solchen formalen Qualifikation thematisiert. 

Matthias war es sehr wichtig, Prüfungen erfolgreich abzulegen und etwas abgeschlossen zu haben. Da in seiner Lebensplanung inzwischen Stabilität und geregelte, familienfreundliche Arbeitszeiten Priorität hatten, reizte ihn auch die Option, sich mit einem Berufsabschluss im öffentlichen Dienst bewerben zu können.

Ausgehend von den Erfahrungen, Anforderungen und der persönlichen Situation wurden Matthias alle relevanten Informationen zu seinen Anliegen gegeben und er wurde bei seiner Ziel- und Entscheidungsfindung unterstützt.

Entscheidung zwischen zwei möglichen Wegen

Aufgrund seiner beruflichen Vorerfahrungen kamen für Matthias zwei Wege in Frage: Eine Nachqualifizierung oder die individuelle Anmeldung zur Externenprüfung mit einer Vorbereitung durch einen Onlinekurs. In der Beratung wurde Matthias über beide Optionen informiert. Er erhielt Kontakte zu passenden Bildungsangeboten und erarbeitete mit der Beraterin relevante Fragen für die Gespräche mit den Kursanbietern.

Zwei Monate nach der Beratung hatte sich Matthias für eine Nachqualifizierung zum Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration entschieden; angesetzt war eine individuelle Qualifizierungszeit von 12 Monaten. Auch die Förderzusage durch die Agentur für Arbeit lag bereits vor. Aus seiner Rückmeldung nach sechs Monaten erfuhren wir, dass er die Nachqualifizierung begonnen hatte. Ein Jahr später hatte Matthias die Abschlussprüfung der IHK mit sehr gutem Erfolg bestanden.

Matthias berichtet in Rückblick auf seine Beratung, dass er sowohl von den Informationen als auch von den eigenen Recherchen profitiert hat. Vor allem aber habe ihm der Austausch über seine bisherigen Berufserfahrungen und seine Zukunftsvorstellungen geholfen.

Eine Erfolgsgeschichte aus der Beratungsstelle Fachberatung Berufliche Nachqualifizierung.

Weitere Erfolgsgeschichten

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